Sonntag, 21. Juni 2015

Wardrobe Architect - Ergebnisse 5 und 6

5 - Your colour story

Diese Aufgabe war nicht einfach. Man sollte Farben wählen zu denen man sich hingezogen fühlt. Ich finde die Idee schön, dass man selbst ein Gefühl mit einer bestimmten Farbnuance verbindet und dieses durch die Farbwahl seiner Kleidung auf andere übertragen kann.

Ich bin ganz zufrieden mit der Farbpalette. Die Farben wirken recht dunkel, aber normalerweise sind meine Sommersachen heller und die Wintersachen dunkler, die Farbpalette ist daher ziemlich gut getroffen. Lediglich im letzten Teil der Statement-Farben habe ich noch zwei weitere Farben ergänzt.

  

 6 - Organize your palette

Der nächste Schritt ist die ausgewählten Farben in neutrale Farben, fastneutrale und Statementfarben einzuteilen. 


 Neurale Farben



 Meine neutralen Farben sind beige, hell/dunkelbraun, grau, olivgrün und creme.


 fast neutrale Farben


Diese Farben waren schon schwieriger zu finden. Dunkel- und hellblau,
rostrot, bordeaux, lila, altrosa und hellgrau.

 Statement Farben


Das sind die Spaßfarben, die allerdings auch meist etwas schwieriger 
zu Kombinieren sind. Petrol, senfgelb, pink, rot, graßgrün und  türkis.


Metallics

Beim Wardrobe Architect ist auch ein Teil enthalten der Metalle umfasst. Hier bin ich definitiv für silber- und bronzefarbenen Schmuck. Generell mag ich keine metallischen oder glänzigen Stoffe.

Freitag, 19. Juni 2015

Wardrobe Architect - Ergebnisse 3 und 4

3 - Exploring shapes

Hier geht es darum Vorlieben zu finden, zum Beispiel Ärmellängen, Halsausschnitte und Passform.
Dabei habe ich nicht viel Neues erfahren, trotzdem war es eine recht nützliche Übung, um das ganze noch einmal schwarz auf weiß zu haben.


4 - Proportions and silhouettes

Das war schon interessanter. Meine Figur ist eine klassische Birnenform und meine Problemzone sind oft die Schultern, da mein Oberkörper meist zu kurz ist für die klassischen Konfektionsgrößen, oft muss ich dort auch Anpassungen bei Schnittmustern vornehmen. Die Schulterpartie ist mir bei Oberteilen oft zu weit und schlappert meist um die Schultern.

Mit polyvore habe ich versucht ein Paar Silhouetten zu finden, die meinen Stil repräsentieren. Teilweise habe ich ähnliche Teile bereits im Kleiderschrank und fand es vor allem interessant, wenn bestimmte Teile so oder ähnlich wiederkamen.
Das war bis jetzt der witzigste Teil, es ist toll verschiedene Teile auszusuchen und miteinander zu kombinieren.

Jeans mit T-Shirt


Weiter Rock mit Wickeltop und Lederjacke

Kleid mit gerafftem Rock, weite Strickjacke und Cowl
 
Natürliche Farben

 Minirock, Blumentop und weite Strickjacke
 
Farbige Strickjacke, bunter Rock
 
Naturfarben mit Ethno-Elementen
  
Weite luftige Tops zu schmaler Hose

Hemdblusenkleid mit Parka und Cowl



Mittwoch, 17. Juni 2015

Wardrobe Architect - Ergebnisse 1 und 2

1 - Make your style more personal

In der ersten beiden Woche beantwortet man Fragen zum persönlichen Stil und dessen Entwicklung. Geschichte, Philosophie, Kultur, Gesellschaft, Aktivitäten, Standort und Figur. Puh, anfangs schien es mir, dass es da gar nichts zu sagen gibt. Irgendwie fühlt sich das auch nach Hausaufgaben an. Nach einer Weile kamen dann die Antworten und es war echt spannend.

Oft ist man sich seiner Bedürfnisse gar nicht bewusst. Man findet einen bestimmten Stil toll und dieser passt gar nicht zum eigenen Leben oder man fühlt sich unwohl und vielleicht auch verkleidet. Genauso ist es mit Moden. Besonders experimentell war ich noch nie, trotzdem finde ich es von Zeit zu Zeit spannend im Geschäft Teile auszuprobieren, die ich mir eigentlich nicht gut vorstellen kann. Manchmal ist das Ergebnis albern, manchmal hatte ich aber auch AHA-Effekte und dachte, warum eigentlich nicht.

Die wichtigsten Erkenntnisse:
  • ich mag farbenfrohe Kleidung, die mich umhüllt, also nicht zu eng, aber auch nicht zu weit ist
  • natürliche Materialien, wie Baumwolle, Leinen, Wolle sind auf jeden Fall meine erste Wahl
  • meine Kleidung muss wetterfest sein, also im Winter warm und wasserfest und im Sommer luftig und hell
  • die Sachen müssen gut passen und ich muss mich wohlfühlen
  • vor allem Schuhe müssen bequem sein, aber dürfen auch nicht zu klobig wirken
  • ich mag retro, aber nicht zu übertrieben, z.B. Rockabilly finde ist cool, aber darin sehe ich mich nicht, ein leicht ausgestelltes 50er-Kleid passt da schon eher oder der 70er-Jahre-Look mit ausgestellten Hosen oder mein taillierter Trench
  • ein zu klassischer minimaler Stil passt nicht zu mir, beispielsweise die schwarze Hose und die weiße Bluse, die so oft auf der Liste DER 10 Teile sind, die jeder im Kleiderschrank haben muss - habe ich probiert und nie angezogen

2 - Defining a core style

Hier versucht man seinen Stil zu beschreiben und zu definieren, dabei wird viel assoziiert und man sucht nach Stilen, die einem gefallen, so zum Beispiel auch durch Stilvorbilder.

Die Suche nach Stilvorbildern fand ich erstaunlich schwierig, denn die meisten Stile von Prominenten sind doch sehr sehr klassisch, viel schwarz und weiß, ein bisschen langweilig. Außerdem ist es schwierig, oft sieht man Bilder von Promis, die in Abendkleidern auf Preisverleihungen und Filmprämieren über rote Teppiche schreiten. Selbst hat man ja dann doch eher weniger Einladungen zu Oskarverleihungen.

Ganz klassisch natürlich Audrey Hepburn, ihr Stil ist einfach zeitlos und hat trotzdem das gewisse etwas. Die Fotos, die ich ausgewählt habe sind allesamt eher Fotos in Freizeitkleidung. Ich mag, dass sie etwas mädchenhaft wirkt und trotzdem schlicht, elegant und feminin.


Die modernen Stilvorbilder sind beide ebenfalls eher klassisch und unkompliziert, immer auch Farbkleckse und ein bisschen experimentell. Ich denke, sie repräsentieren ganz gut, das was ich von meinem Stil erwarte. Es sind Keira Knightley und Heike Makatsch, die Beide oft farbig und trotzdem elegant gekleidet sind. Ihr toller, ungewöhnlicher Casualstil hat mir sofort gefallen.



Bei der Beschreibung der Stilvorbilder kam ein Wort bei allen Dreien vor, unkompliziert. Alle Drei haben einen eigenen Stil, sind immer gut angezogen und ihr Styling ist unkompliziert und scheint nicht zu gewollt. Sie wirken eher wie Frauen, die einfach wissen, was sie wollen und sich wohl in ihrer Haut fühlen und das drücken sie für mich auch mit ihrer Kleiderwahl aus.

Die weiteren Aufgaben bestanden darin, mindestens 15 Wörter zu finden, die all diese Erkenntnisse beschreiben und schließlich 3-5 Wörter zu finden, die letztendlich die Wörter sind, die den eigenen Stil beschreiben. Meine Wörter sind:


feminin, warm, natürlich, gelassen, witzig

Danach soll man ca. 20 Fotos finden, die diesen Stil repräsentieren. Es ist wirklich spannend. Ich weiß recht gut, was mir gefällt und trotzdem merke ich schon jetzt ein anderes Bewusstsein.

Die Fotos habe ich auf einer Pinwand bei Pinterest zusammengestellt, dabei habe ich nur Pins genutzt, die ich sowieso schon gepinnt hatte.
Dabei viel mir auf, dass ich viele weite geraffte Röcke, Kleider mit Blumen oder Punkten und kuschelige weite Strickjacken pinnte. Hosen sind entweder weit und gerade oder eng und farbig mit Pullis und Cowls. Die Farben sind hauptsächlich grau, creme, beige, lila, türkis, etwas senfgelb und pink.


Montag, 15. Juni 2015

Planungen ...

Im Mai ist traditionell Me-Made-May, leider habe ich es auch dieses Jahr nicht geschafft daran teilzunehmen. Ich lese unglaublich gern die Beiträge und finde es ein spannendes Konzept und Experiment.

Da ich im Mai also keine Zeit und irgendwie auch nicht die rechte Muse hatte, dachte ich, ich könnte es ja mal im Juni versuchen.
Also habe ich am 1. Juni angefangen jeden Tag ein selbstgemachtes Teil zu tragen. Obwohl ich in den letzten Jahren viel genäht und gestrickt habe, war es ziemlich schwierig die Teile zu kombinieren.  Viele Teile sind farbig oder gemustert, wodurch sie schwierig zu kombinieren sind. Die Stricksachen sind etwas außen vor, da die meisten Winterteile sind.

Hier die Outfits, leider nicht immer der komplette Look:



Überraschend war die Kombination des zweiten Tages, Rock mit Gürtel und gepunktetes T-Shirt. Früher konnte ich es nicht leiden, wenn Blusen oder T-Shirts in Rock oder Hose gesteckt wurden, allerdings finde ich diesen sehr klassischen Look mittlerweile richtig gut und fühlte mich sehr gut darin. Ebenfalls gut fand ich den neuen Rock mit dem weißen Leinentop und das weite türkise Sommerkleid.

In den letzten zwei Jahren habe ich oft genug versucht meinen Kleiderschrank auf Vordermann zu bringen. Ich habe noch relativ viele Projekte, mindestens Stoff für 30 andere Teile liegt in diversen Kisten (von der Wolle spreche ich jetzt mal nicht , ähem). Da finde ich es dann doch ärgerlich, wenn diese sich dann nicht gut kombinieren lassen.

Nach einigem Überlegen habe ich mich entschieden den Wardrobe Architect von Colette zu rate zu ziehen. Es ist nicht ganz einfach, sich so intensiv mit seinem eigenen Stil zu beschäftigen, sich seiner Vorlieben und Farben und Formen bewusst zu werden und diese in Worten zu beschreiben.

Die Ergebnisse der einzelnen Serienteile werde ich hier besprechen und hoffentlich hilft es mir zukünftig mit den Planungen neuer Näh- und auch Strickprojekte.

Sonntag, 14. Juni 2015

Bloginspirationen und Sommerliebe ...

Upps, schon wieder fast ein Monat, wie passiert das nur immer wieder ...???

Ich hatte Besuch und irgendwie war nicht viel Zeit zum Nähen und Stricken und irgendwie war ich auch ein bisschen platt und musste die Freizeit tatsächlich zum Ausruhen nutzen.



Entstanden ist ein Kelly-Skirt von Megan Nielsen aus einem herrlich weichen Baumwollstoff mit Tiermotiven in sommerlichem rost-orange. Die Knöpfe habe ich schon vor ewigen Zeiten für eine Strickjacke gekauft und diese dann nie gestrickt. Röcke mit Knopfleiste waren nie mein Ding, dass war was für ältliche Lehrerinnen und irgendwie kommen mir dann immer die 90er Jahre mit ihren bodenlangen Blümchenkleider mit Knopfleiste in den Sinn.


Vor recht kurzer Zeit begegnete der Rock mir auf einem Blog und er passte perfekt zu den vielen tollen Outfits der Bloggerin. (Der Blog ist nicht mehr aktiv, daher spare ich mir den Link) Und da war meine Neugier geweckt und ich wollte ihn nähen und was soll ich sagen, er ist toll geworden.

Der Rock ist leicht zu nähen und lässt sich super tragen, auch wenn ich noch ein bisschen mit verschiedenen Tops experimentieren muss. Das leichte Leinentop passt perfekt dazu und auch einige andere Teile, könnten gut passen.



Ich bin zufrieden, vor allem die Passform und das Tragegefühl ist angenehm. Der Rock stimmt mich ein bisschen auf Sommer ein, irgendwie fühlt er sich nach Markteinkäufen und Marmeladekochen an.
Übrigens habe ich das tatsächlich getan :)




Aprikosen-Zitronen-Marmelade


1 kg entsteinte und geschälte Aprikoen
2 Zitronen, Schale abgerieben und Saft ausgepresst
500 g brauner Zucker
1/3 Vanilleschote, Mark ausgekratzt


Alles wird in einem großen Topf mit wenig Wasser gekocht und 
ist nach ca. 30 Min fertig. Ich stampfe meist mit einem Kartoffelstampfer 
durch die Marmelade, dadurch wird sie dickflüssiger, 
hat aber trotzdem noch Stücke. 
Danach kann man die Marmelade einfach in sterilierte Gläser füllen und 
umgedreht für ca. 20 Min ruhen lassen.

Die Marmelade entstand nach einer Idee vom Vater einer Freundin. Normalerweise mag ich Aprikosenmarmelade nicht, jedenfalls nicht die gekaufte, die oft geleeartig. Mit der Zitrone und Vanille hat sie einen feinen frischen Geschmack.